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Interview ·

„Ich habe nie geplant, so lange zu bleiben“

Vierzehn Jahre auf derselben Position, drei Trainerwechsel, ein Aufstieg. Ein Gespräch über Geduld und darüber, wann man aufhören sollte.

Ein Spieler auf einer Bank am Spielfeldrand
Nach dem Training, kurz vor der Kabine.

Er sitzt auf der Bank neben dem Platz, an dem er seit vierzehn Jahren trainiert, und braucht einen Moment, um die Frage zu beantworten. Nicht, weil sie schwierig wäre. Sondern weil ihm noch nie jemand sie gestellt hat.

Über den Anfang

Über einen Kollegen. Ich hatte vorher zwei Jahre pausiert, Knie, und eigentlich war klar, dass ich nicht mehr anfange. Dann stand ich beim Probetraining, und danach war es irgendwie erledigt.

Man merkt gar nicht, wie die Jahre vergehen. Man merkt es an den Mitspielern. Irgendwann sind die alle zehn Jahre jünger als du, und keiner sagt was, weil es normal ist.

Über das Aufhören

Jedes Jahr im Winter. Und dann kommt der März, es wird hell, und man steht wieder da. Ich glaube, ich höre auf, wenn ich am Sonntag keine Lust mehr habe hinzufahren.

Ich habe nie geplant, so lange zu bleiben. Ich habe nur nie einen Grund gefunden zu gehen.